24-MW-Heizlösung für Teslas Produktionsstätte

Ein global führender Hersteller von Elektrofahrzeugen errichtet in Deutschland eine neue Produktionsstätte auf über 740 Hektar Fläche – eines der ambitioniertesten Bauprojekte der Automobilbranche in Europa. In dieser Anlage sollen künftig Batteriesysteme, Antriebseinheiten, Leistungselektronik und Gussteile produziert werden – mit einer angestrebten Jahreskapazität von 500.000 Fahrzeugen.

Um den Baufortschritt auch während der kalten Jahreszeit zu gewährleisten, mussten große Teile der Anlage temporär beheizt werden. Die Herausforderung: Ein leistungsstarkes, hochverfügbares Heizkonzept, das kurzfristig geliefert, installiert und rund um die Uhr betrieben werden konnte – ohne den Bauablauf zu stören und mit möglichst hoher Energieeffizienz.

Ein IDF 150 von ICS steht auf Teslas Produktionsstandort.

Die Herausforderung

  • Bereitstellung einer temporären Heizlösung mit 24 MW Gesamtleistung

  • Maximale Energieeffizienz bei gleichzeitig hoher Betriebssicherheit

  • Inklusive Brennstoffversorgung und 24/7-Betankungsmanagement

  • Enger Austausch mit den Projektverantwortlichen des Kunden

  • Schnelle Umsetzung innerhalb eines sehr engen Zeitfensters

 

Die Lösung

Bereits in der Konzeptphase war ICS Cool Energy der bevorzugte Ansprechpartner des Kunden – durch das europaweit größte Portfolio an mobilen Heizanlagen und die Erfahrung mit Großprojekten dieser Art. Unsere Projektleiter erarbeiteten gemeinsam mit dem Kunden ein umfassendes Heiz- und Betankungskonzept, abgestimmt auf die komplexen Anforderungen der Baustelle.

Für die Bereitstellung der 24-Megawatt-Heizleistung wurde folgendes Mietequipment installiert:

Alle Heizzentralen wurden mit hochwertigen Weishaupt-Brennern ausgestattet, die einen Wirkungsgrad von 94 % erreichten und für den Betrieb mit Flüssiggas (LPG) konzipiert waren. Auch die mobilen Warmlufterzeuger wurden auf Flüssiggasbetrieb umgerüstet. Ein eigens eingerichtetes Betankungsmanagement stellte den unterbrechungsfreien 24/7-Betrieb der gesamten Anlage sicher – inklusive Wochenenden und Feiertage.

 

Das Ergebnis

Die Wahl von Flüssiggas als Energieträger war eine wirtschaftlich und technisch optimale Entscheidung: Der Heizwert liegt mit 13 kW/m³ deutlich über dem von Heizöl oder Erdgas (jeweils 10 kW/m³) – bei gleichzeitig sauberer Verbrennung und flexibler Logistik.

Das gesamte Heizsystem wurde innerhalb des engen Zeitplans vollständig installiert und betriebsbereit übergeben. Der Kunde war mit der Umsetzung so zufrieden, dass der ursprüngliche Auftrag erweitert wurde – um zusätzliche Mietlösungen für 6,6 MW Prozesswärme und 4 MW Prozesskälte für weitere Projektabschnitte.

 

Projektfakten auf einen Blick

  • Branche: Automobilindustrie

  • Projektort: Deutschland

  • Fläche: 740 Hektar

  • Ziel: Temporäre Beheizung während der Winterphase

  • Leistung: 24 MW Heizleistung

  • Technik: Flüssiggasbetriebene Heizzentralen & mobile Warmlufterzeuger

  • Zusatznutzen: Erweiterung um 6,6 MW Prozesswärme + 4 MW Prozesskälte

  • Besonderheit: Vollständiges Betankungsmanagement durch ICS

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